Rückblick 2019 - Oberhonnefeld

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Jahresrückblick 2019

Am 8. März fand im Kultur- und Jugendzentrum auf der Gierenderhöhe die Jahreshauptversammlung statt. Der Vorsitzende Jürgen Braasch verlas den Geschäftsbericht. Es folgte Kassierer Horst Puderbach mit dem Kassenbericht. Zum Jahreswechsel 2018/19 hatte der Verschönerungsverein 119 Mitglieder. Da im Vorjahr der Vorstand für zwei Jahre gewählt wurde, standen keine Wahlen an.
Im Anschluss wurden die geplanten Arbeitseinsätze und das Vereinstreffen im Sommer besprochen. Zum Abschluss bedankte sich Ortsbürgermeisterin Rita Lehnert für das Engagement des Verschönerungsvereins in der Gemeinde.
Die „Standardarbeiten“ fanden wieder während des ganzen Jahres statt. Darunter fiel die
Unterstützung der Ortsgemeinde, indem Vereinsmitglieder Anlagen in Ordnung hielten, zum Beispiel den Gierender Brunnen, die Außenanlagen am Gierender Backes sowie Beete am Spielplatz in der Bergstraße und in der Dorfstraße. Ein weiterer Punkt war die Pflege der vereinseigenen Bänke und Tische. Obwohl inzwischen viele aus Holz durch Recycling-Kunststoff ersetzt wurden, sind noch einige ältere aus Holz im Einsatz. Diese wurden gereinigt und neu gestrichen. Außerdem wurden die Stellplätze freigehalten, damit die Bänke nicht zuwachsen konnten.
Am Samstag, den 6. April hatten Ortsgemeine und Verschönerungsverein alle interessierten Bürger/innen zu einem Baumschnittkurs eingeladen. Um 9:30 Uhr begrüßte Ortsbürgermeisterin Rita Lehnert die Anwesenden und übergab dann an Herrn Preilowski vom NABU Rengsdorf. Unter seiner fachkundigen Leitung übten die Teilnehmerin und Teilnehmer auf den gemeindeeigenen Streuobstwiesen beim Weiher. Nach drei Stunden waren die Grundlagen des Baumschnitts vermittelt und 5 Apfelbäume hatten ein neues Aussehen. Im Anschluss ging es ins KuJu. Dorthin hatte die Ortsgemeinde zu einem Imbiss als kleines Dankeschön für die Pflege der Bäume geladen.
 
 
Der Verschönerungsverein hat zwei neue Bänke aus Recycling-Material als Ersatz für marode Holzbänke gekauft. Vor dem Aufstellen hat der Vorsitzende Jürgen Braasch den Untergrund mit Platten ausgelegt. Unterstützt wurde er von seinem Enkel Jannis, der im Zuge der Kampagne „Dein Tag für Afrika“ geholfen hat. Den Lohn für seinen Arbeitseinsatz hat er wie deutschlandweit 170.000 andere Schüler für Bildungsprojekte in Afrika gespendet.
 
 
Am letzten Juniwochenende hatte der Verschönerungsverein zu einem gemütlichen Abend am Gierender Backes geladen. Bei hochsommerlichen Temperaturen diente das aufgebaute Zelt als Schattenspender und nicht als Regenschutz.
Für das leibliche Wohl der rund 50 Vereinsmitglieder war bestens gesorgt. Neben gekühlten Getränken erwarteten die Teilnehmer Schweineschulter und Spießbraten aus dem Backes, dazu Salate, Brot mit Dipps und Kuchen als Nachtisch.
 
 


In 2018 hatte der Verschönerungsverein zwei junge Kastanienbäume als Ersatz für zwei abgestorbene Allee-Bäume an den Fahrradweg zum Weiher gepflanzt.
Inzwischen steht fest, dass ein Bakterium einen Großteil der Bäume befallen hat und zu deren Absterben führt. Damit die beiden neuen Bäume nicht das gleiche Schicksal erleiden, wurden sie von Vereinsmitgliedern umgesetzt, einer an den Skaterplatz und der zweite in den Westerwaldpark.



















Am Erzweg, dem 2018 eingeweihten neuen Wanderweg, hat ein Pulverhäuschen gestanden, in dem zu Zeiten des Bergbaus Pulver und Dynamit gelagert wurden. Vom Gebäude waren nur noch Mauerreste vorhanden. Mit Unterstützung des Naturparks Rhein-Westerwald soll das Pulverhäuschen wieder aufgebaut werden. Die Ortsgemeinde Oberhonnefeld-Gierend erhält Fördergelder in Höhe von 5.200 € und bringt einen Eigenanteil von 1.300 € ein, so dass in Summe 6.500 € zur Verfügung stehen.
Die Planung und Durchführung der Maßnahme hat der Verschönerungsverein übernommen. Rund 10 Vereinsmitglieder haben sich bereiterklärt, ehrenamtlich mitzuwirken.
Als erstes wurden umgefallene Bäume entfernt, sowie die Mauerreste freigelegt und vermessen. Bei einem Treffen vor Ort Anfang Oktober machten sich alle Beteiligten ein Bild von der Situation. Es wurde festgestellt, dass die Mauer und Fundamentreste so stark verwittert waren, dass sie nicht als Grundlage für das wiederaufzubauende Pulverhäuschen dienen konnten. Es folgte der Beschluss, dass das Häuschen an gleicher Stelle in gleicher Größe neu gebaut werden sollte.
Bei einem weiteren Arbeitseinsatz wurden zwei Bäume, die im Bereich des Häuschens gewachsen sind, nach Absprache mit dem Revierförster gefällt.
Anschließend wurde das alte Fundament mit Hilfe eines Kleinbaggers entfernt und ein Planum für den Wiederaufbau geschaffen. Außerdem wurde ein Weg angelegt. Planum und Weg wurden mit Schotter verfüllt und abgerüttelt.  Aufgrund der Witterung wurden die Baumaßnahmen danach eingestellt. Sie werden im Frühjahr 2020 fortgeführt.
 
 
Die letzte Aktion 2019 war wieder die Unterstützung des Weihnachtsmarktes auf der Gierenderhöhe. Beim Auf- und Abbau packten Vereinsmitglieder tatkräftig mit an und während des Marktes wurde der Thekendienst im KuJu übernommen.
  
In 2019 fand eine Vorstandssitzung statt.
 
Thomas Braasch, April 2020
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